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     Leider sind noch nicht alle berichte fertig...aber es gibt doch schon was zu schmökern! viel Spass!!!!

    Wenn ihr auf die grün unterlegten namen klickt, dann kommt ihr direkt auf die eigenen homepages der trainer.

ich habe seminare besucht bei:

claudia moser (trick- dogdance) Bericht siehe unten

birgit laser (clickertraining)

    mica köppel (dogdanceturniervorbereitung, Tricktraining) bericht siehe unten

    Attila Szkukalek (tricktraining, fussarbeit, basics)

    bericht siehe unten

    cynthia zimmermann (unterordnung)

    karl mayer (tiergestützte pädagogik)

    nicole kammerer (frisbee, dogscootering, rückruf)

    guido huck (tiergestützte pädagogik)

    laufende berichte: klickt hier

    monika sahm (dogdance)

     

    dogdancetraining mit attila szkukalek:

    wir sind sehr beeindruckt von attila, er hat die ganzen zwei tage über in seiner ruhigen und klaren art sehr viel an theorie und praxis vermittelt. er legt großen wert auf exaktes arbeiten und verwendet im training daher oft begrenzungen (stühle, box, hindernisse) damit der hund in den übungen eine gute orientierung hat und gerade bleibt. das ist beim erarbeiten von winkeln oder beim voranschicken deutlich von vorteil.

     

    hier seht ihr ihn beim aufbau solcher begrenzungen.

    im hintergrund unserer "kriechbemühungen"könnt ihr hier zum beispiel erkennen,  dass die "Gassen" durch die die hunde das gerade vorauslaufen trainiert haben, schon recht eng und klar begrenzt waren. shiloh hat das recht gut angenommen. es gibt leider nur ganz wenig bildmaterial, es war einfach zu kalt....sorry

    mein hauptziel beim seminar war, shilohs konzentrationsfähigkeit auszubauen, da war auch echt eine deutliche veränderung zu erkennen. am anfang tat er sich sehr schwer, sich auf mich zu konzentrieren, aber mithilfe von spielie und des abfragens des handtouches gelang es ihm immer besser, sich auf die situation einzulassen, sich den aufgaben zu stellen und konzentriert mitzuarbeiten.

    besonders schön konnte er die stops im slalom umsetzen, Shi bremst exakt beim rauskommen ab und sucht blickkontakt, das hat er echt gut gemacht...wir bekamen sogar ein dickes lob von attila dafür

    stops haben wir viele trainiert in unterschiedlichen positionen und ausführungen. in einer choreo sind stops echt effektiv und sehen auch schön aus, ausserdem hoffe ich dienen stops bei meinen hunden auch dazu, dass sie sich wieder besser auf mich konzentrieren können und es kommt einfach wieder ruhe ins spiel. das ist mir besonders bei rocky sehr wichtig.

    beispiele für stops: (es wird immer im 4-er takt gezählt)

    1234 fuss  1234 stop  1234 fuss

    (Team geht 4 schritte, team stoppt 4 schläge/oder hund stoppt 4 schläge, team geht 4 schritte)

    1234 fuss  1234 twist  1234 fuss

    (Team geht 4 schritte, hund dreht/oder team dreht, team geht 4 schritte)

    1234 fuss  1234 round  1234 fuss

    (team geht 4 schritte, hund geht um mensch, team geht 4 schritte)

    oder:

    1234 fuss  1234 hund stopt, mensch dreht sich, hund twistet  1234 fuss (alles klar?macht spass wenns funktioniert)

    wir haben auch tricks auf distanz trainiert, wichtig ist hierbei, dass hinter dem hund eine futterstation aufgebaut ist und der hund somit weiss, er bekommt das futter nicht von vorne vom hundeführer. dadurch ist die gefahr geringer, dass er die distanz von sich aus wieder verringert um an das futter zu kommen. hat uns eingeleuchtet! eine weitere belohnungsmöglichkeit hierbei ist, das spielzeug des hundes hinter ihn zu werfen.

    eine weitere methode, die ich seit dem seminar übernommen habe, ist der doppelclick. ich habe vorher schon immer wieder darüber nachgedacht, wie ich die hunde zum weitermachen und dranbleiben motivieren kann. das jackpottrainig finde ich nach wie vor geeignet, aber für uns noch nicht ausreichend. Rocky kennt das wort "weiter" in dem zusammenhang, aber ich habe gemerkt, dass der clicker bei meinen zwei wesentlich mehr spannung aufbaut.

     

      

     der hund bekommt erst nach dem doppelclick seine belohnung, der einfachclick ist dann ein signal dafür, dass es gut ist was er macht und er weitermachen soll (klar, das kann man auch verbal machen). shiloh findet den doppelclick klasse und hält dadurch schon mehr spannung. aber es will natürlich auch gut konditioniert sein, sonst ist das ganze zum scheitern verurteilt. soll heißen: der hund bekommt für alles neue was er trainiert immer einen doppelclick, bei jeder bekannten übung einen einzelclick bis das ziel der sequenz erreicht ist.

     aber die sequenzen müssen anfangs sehr kurz sein,

     1 einfachclick-1 doppelclick- futter (häufig wiederholen),

     dann 2 einzelclicks-ein doppelclick-futter usw.

     der hund bekommt dann soviele futterstücke, wieviele einzelclicks er bis zum doppelclick bekommen hat

    Bsp.: fuss-einzelclick-twist- einzelclick-fuss-einzelclick-round-doppelclick...der hund bekommt????na????4 leckies shiloh findet das cool!

    Attila hat uns weiter erklärt, dass er auch verbale signale , die den hund zum weitermachen animieren sollen sehr nützlich findet (in den offiziellen klassen beim dogdance darf ja kein clicker eingesetzt werden) so verwendet er zum beispiel die silben "ti" wie ein einfachclick und "ta" wie ein doppelclick. wichtig ist hierbei natürlich eine hohe freundliche stimme.

    "ti" und "ta" hab ich bisher noch nicht ausprobiert...mal sehen..

    ich finds schon spannend.

    nach jeder übungsphase zu musik haben wir das "finish" geübt, das heisst, der hund wird nicht nur am anfang einer sequenz motiviert, sondern eben am schluss auch wieder aus der arbeit entlassen. dies kann geschehen durch streicheln oder massage des hundes, kurzes festhalten des hundes, blick abwenden von den anderen hunden,damit es wirklich zur entspannung kommen kann. shiloh war das so nicht gewohnt und entsprechend unsicher hat er auch reagiert "Was ist jetzt, warum streichelt die mich, warum hält die mich"? aber mit häufiger wiederholung konnte er sich schon eher darauf einlassen und es war normaler als signal für "cool down" wir sind fertig.

    der übungsaufbau sieht also folgende phasen vor: free/action (aufforderung "jetzt gehts los!"

    the same (shapen des verhaltens je nach zielsetzung)der hund wird animiert, dinge, die er anfangs gezeigt hat zu wiederholen

    combination-practice (die eigentliche arbeitsphase)

    finish (relax, "sniff-walk"...find ich ein nettes wort)

    Ein paar sekunden, bevor die musik aus war haben wir immer noch mit den hunden gespielt....musik ist klasse...musik ist cool...musik macht spass....bleibt dann im hundekopf.

    außerdem haben wir noch tipps für den aufbau einer choreo bekommen, attila hat uns die wichtigsten positionen im ring nochmals bewusst gemacht und mit klebeetiketten auch markiert, das war eine gute orientierung...es prägt sich beim menschen schneller ein, so mancher hund dachte allerdings es sei ein target oder ein leckie????witzig.

    wie schon gesagt, es waren zwei interessante und spannende tage in micas hundeschule, die trotz der extremen kälte viel spass gemacht haben.

    lieben dank an mica und attila.

 

 

 

tricktraining mit claudia moser

2 tages-seminar bei hsv thanheim

 das seminar hat mir sehr gut gefallen und wir konnten so manche neue info mit nach hause nehmen

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  •  für uns neue dinge waren:
  • neue slalomelemente, bzw. der aufbau des slalom ohne handtarget sondern mit targetstick:claudia hat erklärt, dass die targetstickhilfe wesentlich einfacher wieder ausgeschlichen werden kann als grosse handgesten (stimmt natürlich). die hunde sollten den eingang beim slalom auch alleine finden, so dass sie aus der fuss- oder handposition heraus zum slalom kommen können. das wird so trainiert, dass ein bein deutlich rausgestellt wird und der hund es als signal nimmt durchzugehen. das habe ich mit meinen beiden ohne weitere hilfen trainiert, sie erkennen das ausgestellte bein als signal zum slalombeginn. wenn die hunde das können, erleichtert das vieles.
  •  das tempo beim slalom kann dadurch gesteigert werden, dass variabel belohnt wird, ein mal durch ; click Futter, dann 3 mal durch: click Futter, dann wieder 1 mal, dann 5 mal usw. hat gut funktioniert bei shiloh, der sonst manchmal schneckenhaft seine kurven macht...ansonsten gab es gute impulse zum seitwärts- und rückwärtsslalom, wir haben den gedrehten slalom kennengelernt u.v.m
  • die einführung der signalkontrolle in der weise, dass der mensch das wort sagt, z.B "männli" und der hund eine aktion anbietet. falls es nicht die gewünschte ist, bekommt er eine hilfe, dann click futter. dann wird wieder das signalwort gesagt und schon das richtige ansatzverhalten belohnt. die hilfen werden kleiner, click futter. hab ich bei shiloh so trainiert und habe festgestellt, dass er das wort "männli" schnell mit dem trick verknüpft hat, er braucht momentan nur eine klitzekleine handgeste als hilfe.
  • beim
  • männli ist es besser für die wirbelsäule und muskulatur, wenn der hund aus dem "steh" nach oben geht, es ist auch kein so grosser kraftaufwand.wenn ihr beginnt das "männli" zu trainieren - ich habe das gemacht, weil shiloh das oft von sich aus anbietet- dann reichen 3-4 wiederholungen. der hund lernt zuerst sich auf 2 beinen auszubalancieren ohne sich irgendwo abzustützen. dies lernt er besonders gerne, wenn er in der zeit an einer futtertube schlecken darfAndere signalwörter für das männli können zum beispiel sein: "Hoch", "high", "up"
  • bei den pfotentricks war ich wohl auch immer wieder zu schnell, ich habe jetzt gelernt wie wichtig auch hier ein sauberer aufbau ist, soll heissen: es wird zuerst immer die gleiche pfote abgefragt, erst wenn die gewünschte bewegung gut sitzt kommt die zweite pfote ins spiel. hier ist es notwendig,dass man sich dabei zeit lässt, denn nur dann kann der hund die pfotentricks später präzise auf ansage hin ausführen. meine hunde hören "tip" für ihre linke pfote und "tap" für ihre rechte. dann wissen sie um welche pfote es geht, was sie damit tun sollen lesen sie von meiner körperhilfe ab, ich biete ihnen entweder die hand oder den fuss, oder...an. ansonsten reagieren sie auch auf die haltung meiner hand (arm grade ausgestreckt gibt pfoti, arm am ellbogen abgewinkelt und hand nach oben gibt "high five").
  • Shiloh "schämt" sich....
  • das "peng" bzw. die "rolle" trainiert claudia so, dass der hund zuerst im becken kippt und dann mit dem target am schulterblatt entlang geführt wird.
  • zum targettraining: claudia verwendet unterschiedliche materialien für unterschiedliche positionen, sie belohnt den hund nach dem schicken zum target am target, damit der hund die distanz hält. um ausdauer und ruhe der hunde zu steigern clickt sie den hund am target im steh an und belohnt dann variabel. für sie ist das targettraining das a und o. sie trainiert it ihren hunden auch die position,dass der hund die nase auf der ausgestreckten hand hält um damit über längere sequenzen exakt am handtarget führen zu können.
  • das jackpotspiel:eine gute belohnungsmöglichkeit, die meine hunde gut zum arbeiten motiviert. das funktioniert so: Man nehme eine kleine schüssel und fülle sie mit einer leckerei (bei red and black Katzenfutter) beim aufbau ist der hund an der leine-vorsichtshalber-. die schüssel wird dem hund gezeigt und in abstand von ihm abgestellt. der hund wird wahrscheinlich zum jackpot hin ziehen, lässt er das und wendet den blick ab: click,futter. schaut er zum menschen : schlachtruf "jackpot" und ab zur schüssel. mit der zeit kann man immer mehr vom hund verlangen, dass er zum jackpot kann, z.Bsp: handtouch, kunststücke...claudias tip: je nach ausbildungsstand bis zu 5 dinge abfragen, das schwierigste element zum schluss. so kann man dann auch einzelne dogdance-bahnen trainieren. motivation des hundes:
  • hunde die erst eine warmlaufphase brauchen bis sie konzentriert arbeiten können, werden mit dem clicker aufgewärmt. es wird ihnen ein material angeboten und jede aktion damit angeclickt (wichtig auf hohe clickerrate achten). diese motivation des hundes, die aus der hohen clickerrate kommt, kann man jetzt fürs training ausnutzen.
  • hunde die aufgeregt und aufgedreht sind kann man auf das training einstimmen, indem ihnen zu anfang eine aufgabe gestellt wird die sie wieder herunterfährt, z. Bsp: leckerlie aus einem futterball kullern.
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  • Dogdance-Seminar bei Mica köppel: 
  • Nachdem wir bereits im mai  ein turniervorbereitungsseminar bei mica besucht haben, hieß es nun also erneut: "Auf nach zusmarshausen"
  • wir haben dies mit einem kleinen wochenendurlaub verbunden und nach dem ankommen war zuerst entspannung angesagt.
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  • sich wohlfühlen....
  • Dann konnte es am tag drauf losgehen
  • kleines "Warm-up" mit miri in der wohnung....

 

  • Spannung und vorfreude in der halle und..
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  • juchuh es geht los!
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  • mica hat uns wie immer mit ihrer freundlichen, offenen art bezaubert. Sie hat sich viel zeit für uns genommen und individuelle trainingstipps für jedes team gegeben. vormittags gab es tricktraining und nach der mittagspause haben wir einen einblick in micas choreoarbeit bekommen.
  • gestartet sind wir ins seminar mit ein paar doggie-fit-wendungen
  •  wie ihr sehen könnt, war nosy red hier auch ziemlich nosy, aber aufpassen, was geht, das wollte er überhaupt gar nicht...also micas tip nr.1:" augen zu und durch, du zeigst ihm was er zu tun hat und nimmst ihn einfach mit, gar nicht so viel reden...".
  • (hab ich natürlich nicht zum ersten mal gehört-liebe grüsse an gabi an dieser stelle weil nämlich,s ie hat mir  das doch schon ganz schön oft gesagt
  • ...aber die umsetzung...da hakts halt doch bei mir im kopf...)
  • dennoch wir ihr oben seht es hat funktioniert, hündchen war dann kooperativ!übrigens auch der rest der mitreisenden....
  • dann ging es weiter mit unserer hinführung zu rückwärtstricks, nämlich dem "back"ohne körperhilfe und dem beginn des "Back Rounds" (Hund umkreist den Menschen rückwärts) wir haben begonnen die tipps umzusetzen, es gibt noch viel zu tun...aber das kennen wir gut aus unserem bisherigen dogdancetraining-wir bekommen immer vermittelt die tricks sauber mit viel zeit und genauigkeit aufzubauen..
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      Loben natürlich nicht vergessen....

      Ich wollte wissen, wie ich shi. das kriechen beibringen kann- hab da vielleicht choreotechnisch was im hinterkopf...-

        

    micas vorschlag war, den targetstick einzusetzen. Shi. hat ab und zu die angewohnheit in das bällchen des sticks zu beissen um dies zu verhindern, führe ich nun also den stab statt direkt von vorne eher etwas von oben kommend auf den hund zu und siehe da er toucht nur und beisst nicht rein...

    wichtig auch: die position des hundes, kriechen soll es werden also beginnt der aufbau des tricks auch im lay down

     

    wenn der hund den target zuverlässig anstupst, beginnt man mit dem target leicht auf den boden zu klopfen um den hund zur vorwärtsbewegung zu animieren, gar nicht so leicht übrigens, hündchen möchte eigentlich lieber aufstehen um zu touchen...aber suuupiiiee...er ist ein winziges stück gekrochen-stolz....

       

    wir finden es jedenfalls echt cool

    dann hat uns mica gezeigt, dass es wichtig ist beim stab, dass der hund ein gutes schema lernt, sprich er kommt immer vom bauchnabel her...kann man sich doch gut merken oder? dann sind die tricks mit dem stab nämlich nacher gut ausbaubar..

      

    eine weitere gute idee von ihr ist die konditionierung eines leisen notfallsignals, wenn mensch hündchens aufmerksamkeit möchte....wir haben das so aufgebaut, der mensch geht rückwärts mit dem hund an der leine und gibt ein leises geräusch z.Bsp: schschschsch von sich...der hund kommt und bekommt ein futter...solange er frisst hört er das geräusch auch noch. habe es jetzt bei shi. im alltag weiterkonditioniert...mal sehen, ob er es dann annimmt...wenn not an der frauist....

    es war ein superschöner tag, eine traumhafte atmosphäre, nette leute und eine superkompetente, geduldige, fröhliche und humorvolle mica, die uns ganz viel vermittelt hat. lieben dank dafür.

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